
Die Alltagssprache als Visitenkarte
Mit klarer und eindeutiger Sprache leiten Führungskräfte sich selbst und andere.
An manchen Tagen ist einfach der Wurm drin: Ein Mitarbeiter hat die Präsentations-Unterlagen für den neuen Kunden immer noch nicht fertig gestellt, eine andere Mitarbeiterin hat schon wieder die wöchentliche Morgenbesprechung vergessen. Viele Führungskräfte kennen solche Situationen aus ihrem Berufsalltag. Dabei übersehen sie, dass sie sich und ihre Mitarbeiter schon mit geringem Einsatz aus dieser kräftezehrenden Lage befreien können.
Voraussetzung dafür ist, dass Führungskräfte ihre Position richtig einschätzen und ihre Ziele eindeutig ansteuern. Ausgeprägte Führungsqualität zeigt sich schließlich in klarer und eindeutiger Alltagssprache – der Visitenkarte in allen Lebensbereichen. Das motiviert Mitarbeiter und spornt sie zu mehr Leistung an. „Schon kleine Veränderungen in Selbstverständnis und Sprache von Führungskräften erzielen hier eine große Wirkung”, hat Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf beobachtet. Die Pädagogin und Philologin hat vor rund zehn Jahren LINGVA ETERNA® entwickelt, das zu einer klaren und wirkungsvollen Sprache in allen Lebensbereichen anleitet.
Eine klare und umsichtige Führung ist von grundlegender Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens und die Leistung seiner Mitarbeiter. Führungsqualität beweisen – sein Team klar und sicher führen – kann allerdings nur ein Mensch, der auch sich selbst führen kann und Verantwortung für sein Denken und Handeln übernimmt. Starke Führungskräfte kennen ihre Ziele, sie steuern sie klar und eindeutig an. Sie haben den erforderlichen Weitblick und achten sich selbst und ihre Mitmenschen in hohem Maße.
Führungsqualität zeigt sich in der Alltagssprache
Wie ausgeprägt die Kraft zur Mitarbeiterführung ist, zeigt sich laut Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf unter anderem in der Alltagssprache, der Visitenkarte jedes Menschen. Denn sie spiegelt seine Eigenschaften und Einstellungen wider und sendet so unbewusst starke Signale aus. Jeder hat mit seinem Wortschatz individuelle Erfahrungen gespeichert und hat mit der Alltagssprache Denk- und Handlungsmuster von seinen Eltern und Erziehern übernommen. So offenbaren sich in der Sprache, in Wortwahl und Satzmustern, starke und schwache Führungskräfte, aktive Gestalter und reine Befehlsempfänger.
Klare Position ohne Negation
Hier setzt LINGVA ETERNA® an. Es leitet an, Sprache bewusst zu beobachten, die Ausdrucksweise schrittweise zu wandeln und so die Persönlichkeit des Sprechers weiter zu formen. „Wer zum Beispiel eine klare Position einnimmt, der wird sich auch klar und eindeutig äußern”, sagt die Pädagogin. Damit erteilt sie zum Beispiel verneinten Aussagen eine klare Absage. So benutzen viele Menschen etwa statt der eigentlich gemeinten Aussage „das Essen war hervorragend” die negierte Variante „das Essen war nicht schlecht”. Diese scheinbar harmlose Angewohnheit sagt jedoch mehr über einen Menschen aus als gedacht, ist die Erfahrung von Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf: „Wer seine Botschaften häufig und gewohnheitsmäßig negiert, negiert noch mehr in seinem Leben. Wie können seine Mitmenschen da an seine Führungsqualitäten glauben?”
Sprach-Tipps für Führungskräfte
Die von M. R. v. Scheurl-Defersdorf ausgebildeten und autorisierten Dozenten halten bei Seminaren und Vorträgen eine Vielzahl sprachlicher Tipps für Führungskräfte bereit. Einfache Wörter ohne Vorsilben, kurze, klar strukturierte Sätze ohne „muss”, „man” oder aussagelose Füllwörter, Futur auch in der Alltagssprache und Sprechpausen zwischen den Sätzen zum Beispiel verleihen dem Sprecher Klarheit und werten seine Sprache zu einem kraftvollen Instrument der Menschenführung auf. Und das zum Nutzen des gesamten Unternehmens: Denn mit einer guten Führung gelingt auch Leistung leicht.
Selbstbewusstsein und neue Kraft
LINGVA ETERNA® sensibilisiert für die Wirkungsweise von Worten, Redewendungen, Grammatik und Satzmelodie. Gezielte Änderungen auf diesen Gebieten aktivieren die inneren Kräfte des Sprechers, geben ihm mehr Selbstbewusstsein und seiner Ausdrucksweise neue Kraft. Damit werden neue Verhaltensmuster und Lösungsansätze möglich, und es eröffnen sich ihm weitere Handlungsspielräume. Auch Stimme, Gesichtsausdruck und Gestik wandeln sich wohltuend.
Mehr als bloßes Kommunikationstraining
Grundlage für das 1997 entwickelte Konzept LINGVA ETERNA® sind neben den linguistischen Studien von Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf Mental- und Kommunikationstraining, sensorische Integration, NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Feldenkrais. Mit seiner neuartigen Ausrichtung führt das Metakonzept, das sich in den verschiedensten Lebensbereichen anwenden lässt, weit über Rhetorik und bestehende Kommunikationstrainings hinaus. Denn es will nicht nur die Kommunikation verbessern, sondern durch eine klare Sprache auch die Persönlichkeit des Sprechers ausbilden. Im 1999 gegründeten „Institut für Pädagogik und Bewusste Sprache” im fränkischen Erlangen bildet M. R. v. Scheurl-Defersdorf LINGVA ETERNA® Dozenten aus. Diese halten inzwischen im gesamten Bundesgebiet Seminare und Vorträge.
